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Gesundheitstip des Tages: Magengeschwüre

Geschwüre im Magen, im Zwölffingerdarm oder in der Speiseröhre werden durch einen Überschuß an Säure und/oder an dem Verdauungsenzym Pepsin verursacht. Oft ist auch noch ein Bakterium (helicobacter pylori) beteiligt.

Behandlungsbedürftige Magengeschwüre verursachen wiederkehrende Schmerzen im Oberbauch (unter dem Rippenbogen) und Erbrechen. Zwölffingerdarmgeschwüre sind meist eine Folge von Stress und erzeugen dumpfe, wiederkehrende Schmerzen im oberen und mittleren Bauchbereich.

In seltenen Fällen bluten solche Geschwüre, was zu blutigem Erbrechen und schwarzem Stuhl führt. Sie können durchbrechen, wobei der Darm- oder Mageninhalt einschließlich der Bakterien in die Bauchhöhle gelangt. Dann besteht Lebensgefahr (auch schon durch den Blutverlust).

Was kann ich selbst tun?
Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt einnehmen. Tabak, Alkohol, Zucker, scharfe und bittere Speisen meiden; eine reizarme Kost schrittweise um gedünstete Gemüse und Getreide erweitern.

Homöopathie: Argentum nitricum bei Geschwüren im Verdauungstrakt, die mit Blähungen und quälenden Schmerzen in der Magengrube einhergehen. Lycopodium ist bei Völlegefühl selbst nach kleinsten Mahlzeiten angezeigt.

Schulmedizin: Diagnose durch Magenspiegelung und Test auf helicobacter pylori sichern; Antazida und Medikamente, die die Särebildung und -ausschüttung verringern.

Vorbeugung: Reizstofffreies Essen, weniger Genußgifte.